Zum Gesamtwerk von Manuela Mordhorst

 

"...Die Künstlerin Manuela Mordhorst bereist in ihren Insel- und Naturbildern die geheimnisvolle Schönheit gewachsener Landschaften. Mal trotzen die Formationen der Natur sowohl der Zeit als auch der Wucht der Elemente, mal zeigen sie sich wandlungsfähig und beweglich. Immer rufen sie unsere Sehnsucht wach, der Ferne mit offenen Augen zu begegnen und darin etwas Verlorenes wiederzufinden. In den starken Sinnbildern der Natur verschwindet die Grenze zwischen Innen und Außen, zwischen Ich und Welt. Eine Ahnung verschafft sich Raum: es gibt ein Fortgehen von sich selbst, das letztlich ein Nachhausekommen ist. ..."

 

Giannina Wedde, Buchautorin

Zur Ausstellung Heimathaus Jesteburg

 

"...Die Bilder der Künstlerin Manuela Mordhorst erzählen eine Menge. Über das Zusammenspiel der Elemente, über den Ursprung der Natur, über den Umgang mit der Umwelt. All das geschieht allein mit Farben und freien Formen. Dieses radikale Wandeln zwischen Abstraktion und Assoziation zieht unmittelbar in den Bann. ..."

 

Ernst Brennecke, Kunstjournalist

Zur Ausstellung in der Galerie Otterndorf

 

"...In ihren Werken nutzt sie intuitiv die notwendigen Elemente um die Identität, das Dasein des Eindrucks und des inneren Bildes zu manifestieren, ihre Wahrnehmungen zu transformieren und bildlich festzuhalten. Der Essentialismus im Werk von Manuela Mordhorst gleicht einer philosophischen und spirituellen Auffassung. ..."

 

Delia Nordhaus, Galeristin

Zum Gesamtwerk der Künstlerin

 

"...Paul Klee sagte einst die berühmten Worte: 'Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar'. Ganz in diesem Sinne verstehe ich Manuela Mordhorst's abstrakte Bildkompositionen. Kunst selbst als schöpferischer Prozess, die nicht das Ziel hat die Wirklichkeit abzumalen, sondern Gesehenes, Erlebtes und Gefühltes mit den Mitteln der Kunst in eine neue Wirklichkeit zu transformieren. ..." 

 

Carmen Finkenstädt, Vorsitzende des Vereins Kunst in der Provinz

Zur Ausstellung im Rathaus Barnstorf

 

"...Die Intuition führt beim Malprozess Regie. Kein im Vorfeld geplantes, durchdachtes Bild ist das Ziel der Künstlerin, sondern das sich Einlassen auf die inneren Strömungen und das Zulassen von etwas ganz eigenem, unvorhersehbarem bestimmt den Gestaltungsprozess. Aus diesem Grund ist es auch nicht ausreichend, diese Malerei in die Kategorie Informelle Malerei einzufügen. Eine gewisse Verwandtschaft liegt aber vor, denn der Arbeitsprozess unterliegt auch hier keinen starren Regeln, er folgt auch, wie im Surrealismus, Prozessen des Unterbewussten. ..."

 

Uwe Oswald, Künstler

Zum Gesamtwerk der Künstlerin

 

"...Die Künstlerin hat die Idee verinnerlicht, dem Betrachter nicht vorzugeben, was er zu sehen hat, vielmehr ihn auf sich selbst zurück zu führen, um sich aus dem Raum der Verpflichtungen zur Rationalität zu entfernen. Die Kompositionen können von allen Seiten betrachtet werden, da die Bildgliederung ein organisches Ganzes bildet.

Das Auge beginnt sich auf die sich gegenseitig aufladenden Farbfelder zu konzentrieren. Farbe, Licht und Schwingung sind die wesentlichen Elemente in der Malerei von Manuela Mordhorst. Ihre Bilder sind keine Landschaften im klassischen Sinne, weder mit einer lesbaren Perspektive oder eindeutig gesetzten Gegenständen, vielmehr können sie als mikro- oder makroskopische Ausschnitte gelesen werden. ..."

 

Dr. Barbara Aust-Wegemund, Kunsthistorikerin und Galeristin

Zum Gesamtwerk der Künstlerin

 

"...Und, ich habe es noch nicht bemerkt, es beginnt fast gleich zu Beginn das Wechselspiel aus Wahrnehmung und Erinnerung. Die Wirkung der Farben begleitet mich, während die Augen noch über die Bildoberfläche wandern.

Die Dynamik der Farbfelder gleicht einem Aufruf in eine belebende Epoche, die die Verkrustungen der Gefühle und Erinnerungen und gewohnten Lebensstrukturen aufzubrechen versucht. Was immer ich als Betrachter sehe, es ist die Begegnung mit dem Ich. ..."

 

Hildegard Willenbring, Kunsthistorikerin